Investitur von Pfarrer Rainer Holweger am 22. September 2019

„Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses!“ –

Zur Einsetzung von Pfarrer Rainer Holweger
am 22. September:

Am Sonntag, 22. September wurde Rainer Holweger von Dekan Eberhard Feucht in einem Festgottesdienst offiziell als neuer Pfarrer in Öschelbronn eingesetzt.

Das Leitwort des Gottesdienstes war „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt“ aus Psalm 26.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Öschelbronn unter der Leitung von Edgar Gugel, dem Kirchenchor Öschelbronn-Tailfingen unter der Leitung von Susanne Helbig sowie von Jörg Blaich an Orgel und Klavier gestaltet. Schuldekanin Ursula Ripp-Hilt wies darauf hin, dass Pfarrer Holweger auch vier Stunden Religionsunterreicht an der Grundschule in Öschelbronn erteilt sowie das Amt des Bezirksjugendpfarrers übernimmt und überreichte ihm zum Einstand eine kleine Schultüte.

An den Gottesdienst schloss sich ein Empfang an, in dem Pfarrer Holweger und seiner Familie Grußworte überbracht wurden – von der evangelischen Kirchengemeinde

Öschelbronn durch die 1. Vorsitzende Hannelore Christein-Eitelbuß, von der Gemeinde Gäufelden durch Bürgermeister Johannes Buchter, von der Grundschule Öschelbronn durch Rektorin Gabriele Kienzle, von der katholischen Kirchengemeinde durch Gemeindereferentin Simone Trapp, von den Nachbargemeinden des Distrikts Oberes Gäu durch Pfarrer Thomas Cornelius sowie von der Partnergemeinde Marksuhl durch Kirchengemeinderat Manfred Krey.

„Gott wohnt nicht in einem Haus, das wir besuchen, sondern Gott macht sich auf den Weg, um uns zu suchen.“

Pfarrer Holweger zeichnet seit vielen Jahren Cartoons zu biblischen Themen. So illustrierte er die Predigt im Einführungsgottesdienst auch mit Zeichnungen. Der Predigttext stellte den Gottesdienstbesuchern die Geschichte von Jakob vor Augen, dem Sohn Isaaks und Enkel Abrahams. Auf der Flucht vor seinem Bruder Esau hatte er in der Nacht einen Traum, in dem er eine Himmelsleiter erblickte, auf der Engel auf- und niederstiegen. Er hörte im Traum die Zusage Gottes: „Siehe, ich bin mit dir, wohin du auch ziehst.“ Jakob durfte erfahren: Gott wohnt nicht in einem Haus, das wir besuchen, sondern er macht sich auf den Weg, um uns zu suchen. Gott sendet seine Engel – nicht, dass unsere Träume wahr werden, sondern um uns an seine Verheißungen zu erinnern. Unsere Gotteshäuser dagegen sind wie bei Jakob Stein gewordene „Denk-Male“ von Gottes Güte und treue.